Dienstag, 31. Mai 2016

Perfectly imperfect: der "Streight Liner Look" [ ein Eyeliner-Experiment]

Hallöööle meine Lieben!

Heute möchte ich mal wieder ein glorreiches Beispiel bieten, wie ich beim Experimentuieren und "spielen" mit meinem Makeup manchmal knapp nebens Klo greife. Warum? Weil ich mich selbst nicht immer so ernst nehme und es in der Bloggerwelt schon so viel Perfektionismus gibt, irgendwer muss doch mal eine Lanze für die kleinen Fails brechen.

Eyeliner zu ziehen ist mit meine größte Schminkschwäche. Wackellige Puddingfinger, schlabbrige Augenlider und ein leichter Schielblick wie es mir scheint erleichtern es mir nicht immer auch den perfekten Lidstrich zu zaubern. Trotzdem gibts bei nahezu jedem Look einen mehr oder weniger langen Lidstrich. Weil ich Bock drauf hab...und mich verbessern möchte....und ich Ideen im Kopf habe.
Dass diese Ideen in echt manchmal ein bisschen floppen seht ihr hier:


Der Plan


Ein schmaler Lidstrich und neben dem Auge drei kurze (!), dünne (!!) und gerade (!!!!1!1!11) Stiche. Irgendwie sah das in meinem Kopf sauberer und besser aus. Ok, soooo schlimm finde ich nicht, dass das Ergebnis aussieht, aber es könnte viel besser sein.

Die Durchführung



Ok, also setzte sich Klein-Schnubbel vor den Spiegel, zückte den Pinsel und den Soap&Glory Eyeliner. Mit dem Pinsel habe ich dann die Linerflüssigkeit aufgenommen, mich ganz doll konzentriert und drei dünne Linien sowie den Lidstrich gezogen. Soweit, so gut. Oops, da ist doch was wackelig, also nochmal drüber gehen. Verdammt! Nun ist es zu dick!! Ok, ich beschloss das Elend erst einmal so zu lassen. Vielleicht siehts ja auf den Fotos besser aus. Hmmm.... da fehlt noch was. Punkte! Punkte machen alles besser. In diesem Fall wohl eher erträglicher. Zumindest ....ansehnlicher?
Was ich erst am PC gesehen habe: am rechten (von euch aus linken) Auge ist der Punkt im Augenwinkel zu klein und der Übergang zwischen Lidstrich und horizontalem Strich sieht aus wie eine betrunkene Schlange auf Wanderschaft.

Was kann ich besser machen? 


  1. Lidstrich einen Ticken dicker machen
  2. Doch Farbe auf die Wasserlinie bringen, das sieht so ohne doch leerer aus als gewünscht. 
  3. Etwas als "Linial" benutzen 
  4. Zwischendrin mal kurz die Brille anziehen, damit ich auch sehe was ich verbocke!!
  5. Den Look zukünftig mit Lidschatten kombinieren oder bunte Liner benutzen. 
 

Und wo bleibt der Mehrwert? Warum dieser Post? 


Ganz einfach:
Für mich gehört zum bloggen nicht nur alles was klappt, sondern auch was nicht so perfekt wird. Daraus lerne nicht nur ich, sondern auch andere die vielleicht mit ähnlichen Ideen spielen. Ausserdem kann man auch aus Misserfolg Inspiration schöpfen, mal lernt ja nicht umsonst aus Fehlern, wie es so schön gesagt wird. Ich bin mit Leib und Seele Chaotin, egal worum es geht. Da erwartet euch auf meinem Blöggchen ebenfalls das kreative Chaos. Auch wenn ich mir hiermit keine zigtausend Leser an Land ziehe, habe ich Spaß daran auch mal meine Schritte zu Makeup Lernerfolgen mit euch zu teilen. Mein aktuelles Motto: Ist der Blog erst abgeschmiert, lebt es sich recht ungeniert!

Nächste Woche habe ich Urlaub und möchte versuche diesen Look noch einmal besser hin zu bekommen. Hättet ihr Interesse an einem Bericht dazu? 

Happy schminkfailing und bis bald!


Kommentare:

  1. Ich finde es gut, dass du auch solche Ergebnisse postest - ist doch interessant. :)

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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    1. danke! Die machen mir ehrlich gesagt auch total viel Spaß.

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  2. Ich finde deinen Post super!
    Liebe Grüße
    Yasmin

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  3. Ich finds super, dass du auch solche Versuche zeigst. Mit farbigen Linern kann ich mir das ganze richtig cool vorstellen.

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